telegraph 8/1989 (#08)

aus telegraph 8/1989
vom 16. November 1989

Inhalt

Kommentar: Aussichten trübe?
Führende Partei moralisch am Ende
Die Untersuchungskommission
Pressekonferenz des Neuen Forum
Pressekonferenz der Vereinigten Linken
Erste Schritte – Papier der Initiative für unabhängige Gewerkschaften
Wer muß was leisten?
Offener Brief der Gewerkschaftsgruppe IKIM des VEB Bergmann-Borsig an das ZK der SED
Richtigstellung
Neues aus Dresden: Götz Schlötke frei
Im Namen des Volkes?
Dresden: Erklärung der „Gruppe der 20“ (um den 10. November)
Auch in Schulen bereits Neofaschistische Gesinnung
Es geht (ein Aufruf)
Gemeinsame Erklärung zum Giftmüllimport aus Westberlin
Urabstimmung über eine unabhängige Studentenvertretung an der Humboldt-Universität Berlin
Ausgesperrt

Der „telegragraph“ ist ein innerkirchliches Informationsblatt. Wir möchten aber gern eine öffentliche Zeitschrift werden und mit besserer Technik und in einer den Anfragen entsprechenden Auflage in die Kioske kommen. Das wird aber nach unserem Anspruch an Journalismus und Kritik nur im Rahmen eines halbwegs freien Pressegesetzes und ohne Zensur möglich sein. Zum gegenwärtigen Profil des „telegraph“:
Der „telegraph“ möchte kein „Organ“ irgendeiner Partei oder Gruppe sein, nicht einmal der UmweltBibliothek Berlin. Wir sagen natürlich unsere eigene Meinung, versuchen aber kritischen Journalismus zu machen, nämlich ein möglichst umfassendes und sachliches Bild der jeweiligen Situation im Lande zu vermitteln, soweit wir sie erfassen können.

Uns fehlt natürlich ein Korrespondentenapparat und der Zugang zu Agenturen, wie ihn die offiziellen Medien haben. Wir können unser Blatt nur durch Informationen aus dem Leserkreis machen. Alle können durch ihre Informationen und ihre Kritik dazu beitragen, daß der „telegraph“ besser wird. Natürlich gibt es durch diese Art von Informationsbeschaffung eine Reihe von Fehlerquellen, von Irrtümern bis zu falschen Angaben. Trotzdem wir uns um Verifizierung bemühen, ist das oft nicht auszuschalten. Ein Info-Blatt ist halt keine Dokumentation. Nach Möglichkeit möchten wir solche Fehler aber später korrigieren und fordern die Leser auf, uns dabei zu helfen.

Weil unsere Technik veraltet ist, können wir derzeit die Nachfrage der Leser nicht befriedigen. An der Redaktion dieser Ausgabe waren beteiligt: Dietmar Wolf, Dirk Teschner, Tom Sello, Wolfgang Rüddenklau.

Für die zahlreichen Druckfehler der letzten Ausgabe entschuldigen wir uns hiermit.

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