Alle Artikel mit dem Schlagwort: Ostdeutschland

35 Jahre West

Von Klaus Wolfram

Sie reden unaufhörlich vom „Ende des Kalten Krieges“, das 1989/91 erreicht worden sei, obwohl sie ihn mit Ausgrenzungen aller Art und Nato-Erweiterungen doch ständig fortsetzen. Die Formel verdeckt nur ihr Siegesgeschrei, sie wollen damit sagen, sie hätten jenen Krieg gewonnen und dürften nun nicht aufhören, weiterhin zu siegen.

DDR Resilienz

Parakoloniale Sonderzone

Ökonomie und Machtverhältnisse in Ostdeutschland

Obwohl sie für diejenigen, die schon immer hier leben, gar nicht neu sind, wurden die Neuen Länder im kolonialen Geist der Eroberung vom Westen „entdeckt“ und unter die Kontrolle der eigenen Eliten gestellt.

Von Andrej Holm

DDR Resilienz

Per Schockstrategie in die deutsche Einheit

Vom Umbruch in der DDR, so ein Wolfgang Schäuble zugeschriebenes Diktum, durften keine Prozesse ausgehen, die in der BRD bestehende Strukturen hätten verändern können. Die anschließende radikale Privatisierung in Ostdeutschland verlief mithilfe der bereits bewährten Schockstrategie. Das unmittelbare Erleben der gigantischen Enteignungskampagne bleibt bis heute Teil ostdeutscher Identität.

Von Malte Daniljuk

Antifaaktion Ostberlin Alex Anfang 1990

„Die Gewalt kam zu uns und nicht wir zu ihr!“

Eine Rezension zum Buch 30 Jahre Antifa in Ostdeutschland

von Michael Wuttke vorab aus telegraph #133/134

Das vorliegende Buch „30 Jahre Antifa in Ostdeutschland“ ist der Versuch, eine Lücke in der Geschichtsschreibung über den Antifaschismus in Deutschland nach 1945 zu schließen. Die Herausgeber/innen des Buches bemühen sich dabei mit insgesamt elf Beiträgen die Entwicklung speziell in Ostdeutschland in den letzten 30 Jahren zu beschreiben.