Die telegraph Neujahrslesung
Am 27. Januar 2016 um 20 Uhr, präsentieren wir den noch fast druckfrischen, aktuellen telegraph, in der NEUEN RUMBALOTTE.
Am 27. Januar 2016 um 20 Uhr, präsentieren wir den noch fast druckfrischen, aktuellen telegraph, in der NEUEN RUMBALOTTE.
Wer keine Möglichkeit hatte beim telegraph – Release zu sein, kann sich die Lesung hier ansehen.
im telegraph Archiv, als PDF zum downloaden.
Kommende Aufstände und Postkapitalismus ++ Neoliberalismus und Identitätswahn ++ Grüne und braune Nazis ++ Menschenmüllkippe ++ Tanzende Ratten am Abgrund der Hölle ++ Ein brennender Pfarrer ++ Tränengasschwaden in der Mainzer Straße ++ Befreiung und Niederlage ++ Fußball jenseits des Dnjestr ++ Hans-Dietrich stürmt den Gästeblock
Am 8. Dezember 2015, um 20 Uhr präsentieren wir den neuen telegraph in der Kultur- und Schankwirtschaft BAIZ
Die Buchmesse in Frankfurt am Main hat wieder mal geöffnet und kommt mit einer Flut neuer Bücher daher, von denen ich persönlich vermutlich 99% für Papierverschwendung halte, aber was soll’s: Ein Affenzirkus, getarnt als Klassentreffen. Und angeblich soll das Ganze auch noch „politisch“ sein. Die Frankfurter Buchmesse ist und war so politisch wie ein Kaffeekränzchen eben nur sein kann – nämlich gar nicht. Aber das nur unter uns.
Ein Vorleseabend zum 25. Jahrestag der Räumung der Mainzer Straße (mit filmischer Einstimmung)
NSU-Gedenken im Kontext bisheriger Gedenk- und Erinnerungspolitik nichtstaatlicher Gruppen an rechte Morde und Gewalttaten.
Vom 11. bis 13. September 2015 fand in Leipzig Connewitz der Gedenkkongress 2015 statt. Unter dem Motto „NSU-Gedenken im Kontext bisheriger Gedenk- und Erinnerungspolitik nichtstaatlicher Gruppen an rechte Morde und Gewalttaten“ organisierten die beiden Initiativen „Rassismus tötet“ und „Pogrom 21“ ein umfangreiches, sehr vielfältiges, aber auch ausgesprochen eng getaktetes Veranstaltungsprogramm.
Hellmuth Karasek, das »umtriebige, feinsinnige, provokative Literatur-Genie, die Lichtgestalt des Deutschen Literaturbetriebes« (BILD) ist tot. Wer erzählt uns jetzt Witze, da der »begnadete Witzerzähler« (NDR Kultur) nicht mehr ist, er, der seine lebenslange Begeisterung für das »Volksgut« Witz damit erklärte, dass er, der Witz, und »sei’s der ranzigste aus der Herrenrundeabteilung« (Jürgen Roth), »sein Türöffner in die Herzen der Frauen« gewesen sei. Wem wird Gremliza (KONKRET), der Karaseks Schreibe bereits 1975 als »Geseire eines Afterschreibers« bezeichnete, nun versuchen, Nachhilfe in Deutsch zu geben? Bei »dem allseits geschätzten Medienkasper Karasek« (Gremliza) aus der Nazi-Eliteschule war – wie wir wissen – die gewissenhafte Nachhilfe völlig für’n After. (JS) Foto: wikimedia.org CC0 1.0 Universal (CC0 1.0)
Dass der Mythos des Prenzlauer Bergs eben genau nur noch ein Mythos ist, sollte mittlerweile auch dem letzten Menschen mit klarem Verstand aufgefallen sein.