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After Karasek

Hellmuth Karasek, das »umtriebige, feinsinnige, provokative Literatur-Genie, die Lichtgestalt des Deutschen Literaturbetriebes« (BILD) ist tot. Wer erzählt uns jetzt Witze, da der »begnadete Witzerzähler« (NDR Kultur) nicht mehr ist, er, der seine lebenslange Begeisterung für das »Volksgut« Witz damit erklärte, dass er, der Witz, und »sei’s der ranzigste aus der Herrenrundeabteilung« (Jürgen Roth), »sein Türöffner in die Herzen der Frauen« gewesen sei. Wem wird Gremliza (KONKRET), der Karaseks Schreibe bereits 1975 als »Geseire eines Afterschreibers« bezeichnete, nun versuchen, Nachhilfe in Deutsch zu geben? Bei »dem allseits geschätzten Medienkasper Karasek« (Gremliza) aus der Nazi-Eliteschule war – wie wir wissen – die gewissenhafte Nachhilfe völlig für’n After. (JS) Foto: wikimedia.org CC0 1.0 Universal (CC0 1.0)

Richtigstellung

Der „Arbeitskreis (AK) Geschichte sozialer Bewegungen Ost-West“ hat am 7. Juni 2015 eine Stellungnahme verfaßt und veröffentlicht. Dieser Stellungnahme vorausgegangen waren vor drei Wochen bereits zwei teilöffentliche Briefe

Ausstellungs-
eröffnung und Film

Ausstellungseröffnung: Fotografien des Frontkameramanns Jewgeni Chaldej aus der Sammlung Ernst Volland und Heinz Krimme.

Jewgeni Ananjewitsch Chaldej (1917 – 1997) hat als Kriegsreporter Bilder geschaffen, die weltberühmt wurden. Der Rotarmist, der die Fahne auf dem Berliner Reichstag hisst, gehört zu diesen Motiven. Der TASS-Fotograf war von 1941 bis 1945 an der Front, dokumentierte den Vormarsch der Sowjetarmee und die Eroberung Berlins, war Bildberichterstatter der Potsdamer Konferenz und der Nürnberger Prozesse. Doch er geriet in Vergessenheit. Erst kurz vor seinem Tode wurde Chaldej wiederentdeckt und gilt inzwischen weltweit als einer der bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts.

PEGIDA – Nie wieda!

Weihnachtsgruß von Neunundachtzigerinnen 25 Jahre nach dem Mauerfall PEGIDA – Nie wieda! Wir sind das Volk ruft ihr Freiheit Toleranz Welt offen meinte das ’89 Visa frei bis Hawai war die Devise Und: Die Mauer muss weg Ihr aber wollt: Visa frei nur für uns Die Mauer muss weg nur für uns Die Mauer muss her am Mittelmeer 25 Jahre nach Mauerfall Zusehen wollt ihr Wenn die Elenden der Welt An neuen Mauern sterben An euren Mauern Oder ihr dreht euch weg Um in Ruhe Gänsebraten zu essen Und Weihnachtslieder zu singen Jesus hätte gekotzt hätte er euch getroffen Habt ihr euch nie gefragt: Wer liefert die Waffen für die Bürgerkriege Die die Menschen vertreiben Wer hat der Welt den Neoliberalismus aufgezwungen Der sie in Ungleichheit Armut Not treibt Bei uns und im Süden der Erde Und wer hat die Klimakatastrophen produziert Die den Sahel zur Hölle machen Dabei pfeifen die Spatzen von den Dächern: Es ist das System das ihr nicht schnell genug bekommen konntet Dem ihr den ’89er Versuch geopfert habt Den Versuch …

Die Weihnachts-
lesung

Nach der gut besuchten telegraph-Veranstaltung, am 21.11.2014 in der Kultur- und Schankwirtschaft BAIZ,  wurde am 20.12.2014 in der Rumbalotte continua die neue Ausgabe der Zeitschrift telegraph vorgestellt. Es lasen Autoren, Freunde und Redakteure des telegraph aus Texten und sprachen über Themen der aktuellen Ausgabe: Thomas Leusink: KRIEGSPROPAGANDA Wie die Herrschenden Menschen für den Krieg gewinnen, damit sie bereit sind zu töten und zu sterben. Malte Daniljuk: FRACTURING EUROPE Amerikanische und europäische Energieunternehmen brauchten für ihre Investitionen dringend ein Assoziierungsabkommen zwischen Europa und der Ukraine. Im nächsten Jahr wollen sie ein Freihandelsabkommen mit Europa erzwingen. Robert Mießner liest: GLOBALISIERTE BARBAREI von Tomasz Konicz„Das Böse“ – Der „Islamische Staat“ als eine im höchsten Maße globalisierte Besatzungsarmee. Ein Versuch, das Phänomen „IS“ zu begreifen. „Die Rinderzucht in der DDR und im Rest der Welt“ Helmut Höge wagt lichtbildgestützt eine Darstellung der Befindlichkeiten von Kühen, Kälbern, Färsen, Bullen und Ochsen in den Hauptviehzuchtgebieten weltweit. Ein schneller Rundumschlag. Rumbalotte continua, Metzer Str. 9, 10405 Berlin – Prenzlauer Berg Samstag, 20. Dezember 2014, 20 Uhr