Wir haben es gelernt, unsere Werte zu verteidigen und werden Sie nicht dem Kapital preisgeben
Rede der Fröhlichen Friedrichshainer Friedensfreunde zur ersten revolutionären Ostberliner Maidemonstration
aus dem telegraph 9/1990, vom 14. Mai
Rede der Fröhlichen Friedrichshainer Friedensfreunde zur ersten revolutionären Ostberliner Maidemonstration
aus dem telegraph 9/1990, vom 14. Mai
Eine Buchrezension
von Peter Nowak vorab aus telegraph #133/134
Für einige Wochen war Andrej Holm im Spätherbst 2016 bundesweit zum Politikum geworden. Kaum zum Berliner Staatssekretär für den Bereich Wohnen ernannt, stand er unter Dauerbeschuss von konservativen Medien und PolitikerInnen. Von Anfang an wurde ihm vorgeworfen, eine größere Nähe zu HausbesetzerInnen als zu HauseigentümerInnen zu haben. Als dann noch seine fünfmonatige Tätigkeit für das Ministerium für Staatssicherheit in der DDR, die eigentlich schon seit 2007 bekannt war, zum Gegenstand der Kampagne wurde, war sein Rücktritt nur noch eine Frage der Zeit. Mitte Januar 2017 vollzog er diesen Schritt dann. Seitdem arbeitet Holm als Berater für den Bereich Mieten und Wohnen für die Berliner LINKE. In der Öffentlichkeit ist es ruhig um ihn geworden.
Eine Rezension zum Buch 30 Jahre Antifa in Ostdeutschland
von Michael Wuttke vorab aus telegraph #133/134
Das vorliegende Buch „30 Jahre Antifa in Ostdeutschland“ ist der Versuch, eine Lücke in der Geschichtsschreibung über den Antifaschismus in Deutschland nach 1945 zu schließen. Die Herausgeber/innen des Buches bemühen sich dabei mit insgesamt elf Beiträgen die Entwicklung speziell in Ostdeutschland in den letzten 30 Jahren zu beschreiben.
von Sebastian Mönnig, aus telegraph 8/1990
Im Vorfeld der „Geld- und Sparguthaben-Vernichtung“ Währungsunion vom 1. Juli 1990 fand in Ost-Berlin eine Kunstaktion besonderer Art statt.
von Dietmar Wolf
Auf der Ost-Antifa Tagung in Potsdam, gab es auch eine AG über Antifa – Kampagnen – Politik im Osten
Von Wolfgang Rüddenklau
Am 18. März 1990 fand die letzte Volkskammerwahl der DDR statt. Unser ehemaliger Redakteur Wolfgang Rüddenklau, kommentierte den Ausgang und die Folgen.
aus telegraph 6/1990, vom 30. März 1990
Die zeitschrift telegraph präsentiert vier Audio-Mittschnitte von Autoren-Lesungen der Zeitschrift telegraph – im Rahmen des Literaturfestes: DIE WACHEN SIND MÜDE – Widerständige Literatur im Wandel der Revolutionen, am 6. November 2017 in der Fehre 6, Berlin Prezlauer Berg und – im Rahmen einer Veranstaltung zum 80. Jahrestages des Spanischen Krieges, am 13. Juni 2017, in der Kultur- und Schankwirtschaft BAIZ, Schönhauser Allee 26A, 10435 Berlin, las Gerhard Hanloser vorab einen Text, der im telegraph 133/134 erscheinen wird. Jannis Poptrandov – Die unwiderrufliche Notwendigkeit des großen Bumm Bumm Marek Winter – Subjekte in der Krise, aber keine Revolution am Horizont Florian Ludwig – Revolution? Um 7:31 Uhr von Bahnhof Gesundbrunnen, Gleis4 Gerhard Hanloser – Der Spanische Bürgerkrieg als Vater & Sohn Geschichte
Der Ost-West-Konflikt war auch Thema auf der Ost-Antifa Tagung in Potsdam
von Dietmar Wolf
Wie vom telegraph angekündigt, fand am 1./2. Dezember 2017 in Potsdam eine Tagung zum Thema 30 Jahre Antifa in Ostdeutschland statt.
Räte und Versammlungen in der russischen Revolution
Von Hauke Brenner vorab aus telegraph #133/134
Wenn wir uns die Geschichte der Aufstände, Revolten und Revolutionen im 20. Jahrhundert in Europa anschauen, fällt eine Besonderheit auf: In Petersburg 1905, Russland 1917, in der Novemberrevolution in Deutschland, der Bremer und Münchner Räterepublik, der ungarischen Revolution 1919, Katalonien 1936, Ungarn 1956, Portugal 1974, Polen 1980 – überall organisierten die revoltierenden Massen sich spontan in räte-ähnlichen Organisationsstrukturen.
Die Zeitschrift telegraph unterstützt antifaschistische Tagung in Potsdam. Am 1. und 2. Dezember 2017 wird in Potsdam auf „30 Jahre Antifa in Ostdeutschland“ zurückgeblickt. Drei Jahrzehnte nach dem Angriff von Neonazis auf ein Punk-Konzert in der Berliner Zionskirche und der anschließenden Gründung der ersten unabhängigen Antifa-Gruppen in der DDR will die Tagung Brücken zwischen den verschiedenen Generationen von Zeitzeug*innen, politischen Aktivist*innen und gesellschafskritischen Wissenschaftler*innen schlagen. Und zwar mit dem Ziel, sowohl über die eigene Bewegungsgeschichte zu diskutiert als auch verloren gegangenes Wissen für die Gegenwart nutzbar zu machen. Auf dem Programm stehen Themen wie Neonazis und Rassismus in der DDR und Gegenwart, das pannungsfeld von militanter Selbstverteidigung und staatlicher Repression sowie die Bedeutung von Subkulturen und besetzten Häusern als antifaschistische Orte damals und heute. Außerdem ein Rückblick auf die Pogrome von Hoyerswerda 1991 bis Heidenau 2015, der Antifa- und Antira-Widerstand dagegen und das Gedenken danach. Weiterhin fragen wir, welche Anlässe Aktivist*innen hatten und haben, sich politisch zu engagieren und nach dem Verhältnis von Antifa in Ost-West und Stadt-Land. Das Auftaktpodium beginnt am 1. Dezember 2017, …