Ausstellung: Tragödie der Freiheit – Revolution und Krieg in Spanien 1936 – 39, Fragmente
4.9. – 27.9. 2026. Geöffnet jeweils Donnerstag bis Sonntag, 15 bis 20 Uhr
4.9. – 27.9. 2026. Geöffnet jeweils Donnerstag bis Sonntag, 15 bis 20 Uhr
Von Thomas Klein
Seit 1945 feierte man in ganz Europa und darüber hinaus jedes Jahr am 8. bzw. am 9. Mai den Tag des Sieges der Anti-Hitler-Koalition über Nazi-Deutschland. Die nationalen Besonderheiten der Begehung dieses Tages als Feier- und/oder Gedenktag waren von Anfang an beträchtlich – nicht allein ausgedrückt im Unterschied als Feier des Sieges oder als Tag der Befreiung.
„Die rote Kapelle – Das verdrängte Widerstandsnetz“; Dt. 2021, Buch und Regie: Carl-Ludwig Rettinger
Von Angelika Nguyen
Von Bini Adamczak Seit der Faschismus sich einmal der Welt bekannt gemacht hat, war er für keine Überraschung mehr gut. Selbst seine weltweite Rückkehr kam nicht unerwartet. Ebenso wenig wie die kapitalistische Krise, von der sie sich nährte. Wehret den Anfängen, diese Parole ist nicht erst vor 5, nicht erst vor 30 Jahren ausgegeben worden. Sondern vor 75 Jahren. Seit seinem Ende hat der Nazismus, hat der Faschismus, haben seine Fortführer und Wiedergänger nicht aufgehört anzufangen. Mal an den Rändern, dann in der Mitte der Gesellschaft, mal im Untergrund, dann an der Oberfläche, mal an den Stammtischen und in Hinterzimmern, dann in Polizei, Militär und Parlament. Nicht immer trägt der Faschismus die Maske des Ewiggestrigen, nicht immer ist er gleich zu erkennen. Doch am Ende des Tages hat er für Verwunderung gesorgt. Er bleibt bei jedem neuen Thema doch der alte. Das gilt für die Klima-Katastrophe wie für die Corona-Krise. Die Anhängerinnen des Faschismus leugnen so lange sie können. Dann bekennen sie sich offen: zur Zerstörung der Natur wie zum Sterbenlassen der Schwachen. Egal welche …
Von Jürgen Schneider
Mit einigen Anmerkungen. Diese gelten weniger der Musik als den mit ihr assoziierten politischen Ereignissen.
Von Jannis Poptrandov
frag den Vorstandsvorsitzenden
frag den Klassenclown
frag die Braut mit dem gewagten Dekolleté
frag den hinkenden Trödler
frag den Mann mit der Aldi-Tüte
Von Tomasz Konicz
Der Tag des Sieges hatte für mich – da ich in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts politisiert wurde – schon immer einen schalen Beigeschmack, der sich in den letzten Jahren nicht nur verstetigte, sondern verstärkte.
Von Peter Korig
Unter den unzähligen wegen der COVID19-Pandemie abgesagten Veranstaltungen zum 75. Jahrestag der Befreiung Europas von der deutschen Besatzung findet sich die eine oder andere, die besonderer Beachtung wert gewesen wäre.
Von Hans Coppi
Am späten Abend des 8. Mai 1945 unterzeichneten – wenn auch widerwillig – Generalfeldmarschall Keitel, Admiral von Friedeburg und Generaloberst Stumpff die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht im sowjetischen Oberkommando Berlin-Karlshorst.
„Es ist für uns Überlebende unerträglich, wenn heute wieder Naziparolen gebrüllt werden, wenn Menschen durch die Straßen gejagt und bedroht werden, wenn Todeslisten kursieren.“